Vereinsgeschichte


Der heutige Gesangverein Enkenbach pflegt die Tradition des im Jahre 1868 vom ortsansässigen Lehrer Dürr gegründeten Gesangverein „Liederkranz”.

Geschichtlich gesehen hat die Zeit seit der Gründung bis heute doch einige bemerkenswerte Spuren im Vereinsleben hinterlassen.

Im 1. Weltkrieg kam die Vereinstätigkeit vollständig zum Erliegen und erst 1922 entstand ein neuer Versuch den „Liederkranz” wieder aktiv werden zu lassen.
Auf Veranlassung des „Deutschen Sängerbundes” schloss man sich mit dem ebenfalls im Ort bestehenden „Männergesangverein” unter dem Namen
„Deutscher Männerchor 1934 Enkenbach” zusammen.

Mit Erlass der „Französischen Militärregierung” wurde, nachdem im
2. Weltkrieg die Vereinstätigkeit erneut zum Erliegen kam, die Gründung eines Gesangvereins in Enkenbach genehmigt. Sänger aller ehemals in Enkenbach aktiven Gesangvereine nahmen an der Gründungsveranstaltung teil und einigten sich darauf, dem neuen Verein den Namen „Gesangverein Enkenbach” zu geben. Das war die Geburtsstunde des heutigen Vereins.

Als Dirigent leitete der Lehrer Albert Hoffmann den Männerchor und gliederte einen von ihm gegründeten Schülerchor als „Knabenchor” in den Verein ein, der seine Tätigkeit im Jahr 1962 einstellte; aber viele Jugendliche wechselten in den Männerchor.

1957 wurde ein vereinseigenes Sängerheim als Domizil der stark angewachsenen beiden Chöre eingeweiht und 1980 auf die bis heute bestehenden Ausmaße erweitert.

1970 entstand innerhalb des Vereins ein weiterer Klangkörper: Die „Jugendkapelle des Gesangvereins Enkenbach”, später unter dem Namen „Blasorchester des Gesangvereins Enkenbach” weit über die Grenzen von Enkenbach hinaus bekannt. Leider musste das Blasorchester 1998 seine Tätigkeiten einstellen.

Bis 1994 haben verschiedene Dirigenten den Männerchor geleitet und zu einem im weiten Umkreis bekannten, gern gesehenen und gehörten Klangkörper gemacht.

Ab 1994 steht der Chor unter dem Dirigat von Frau Ekaterina Kronibus. Bis heute hat der Männerchor nichts von seiner Attraktivität verloren und hat die Absicht, unter dem Motto „Singen macht Spaß” oder in der Sprache der heutigen Jugend: „Singen - find ich cool ”, noch viele Jahre dem Gesang treu zu bleiben.